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Atlas Ultra Geoflex 25 kg (2-15mm)

Atlas Ultra Geoflex 25 kg (2-15mm)

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ANWENDUNGSBEREICH Verlegen von Keramik- und Steinfliesen... mehr

ANWENDUNGSBEREICH

Verlegen von Keramik- und Steinfliesen

ARTEN DER VERLEGTEN FLIESEN
ANWENDBAR
Keramikfliesen
+
Terrakotta
+
Steinzeug
+
Glasiertes Steingut
+
Fliesen aus Marmor/Naturstein*
+
Klinker
+
Stein
+
Keramikmosaik
+
Glasmosaik*
+
Glasfliesen*
+
Platten aus Beton / Zementmörtel
+
Verbundplatten
+
Wärme- und Schallschutzpaneele
+
* im Zweifelsfall muss die Eignung durch Tests ermittelt werden.
Verlegen von kleinen, mittleren und großen Fliesen
FORMATE DER BELÄGE
ANWENDBAR
Klein- und mittelformatige Fliesen ( < 0,1 m2)
+
großformatige Fliesen (< 0,25 m2)
+
großformatige Fliesen (> 0,25 m2 )
+
Slimfliesen
+
 
Verlegen der Fliesen auf senkrechten und waagerechten Flächen im Innen- und Außenbereich
GEBÄUDE
ANWENDBAR
Familiengebäude
+
Öffentlichegebäude, Bürogebäude
+
Handels- und Dienstleistungszentren
+
Religiöse Kultstätten
+
Industriegebäude und mehrstöckige Parkhäuser
+
Industrielager
+
Bau von Verkehrswegen
+
SPA-Anlagen
+
MONTAGE
ANWENDBAR
Gering beanspruchte Flächen
+
Mittelmäßig beanspruchte Flächen
+
Hoch beanspruchte Flächen
 
Küchen, Badezimmer, Waschräume
+
Terrassen, Balkons, Loggia
+
Duschenräume, Waschanlagen, mit großen Wassermengen gereinigte Räume
+
Verkehrsflächen
+
äußere Plattentreppe und Träger-Außentreppe z.B. Kragtreppe
+
Die Verkleidung vom Wandsockel
+
Fassaden (darunter ETICS-Fassaden)
+
Industriebehälter, Schwimmbecken, Springbrunnen, Jacuzzi, Balneotechnik (ohne Einsatz aggressiver Chemikalien)
+
Saunen, SPA
+
Trinkwasserbehälter
ATLAS PLUS verwenden

Verlegen von Fliesen auf normalen Untergründen
ART DES UNTERGRUNDS
ANWENDBAR
Untergründe aus Zement und Zementmörtel
+
Anhydrit-Untergründe
+
Zement-, Kalkzement-, Gipsputze usw.
+
Wände aus Kammerbeton
+
Wände aus Ziegelstein oder Silikat-Hohlziegeln
+
Wände aus Ziegelstein oder Keramik-Hohlziegeln
+
Wände aus Gipsblöcken
+

Verlegen von Fliesen auf verformbaren oder sog. schwierigen Untergründen

ART DES UNTERGRUNDS
ANWENDBAR
Beton
+
Terrazzo
+
Mineralische, dispersive und reaktive Dichtbeschichtungen
+
Magnesium-Untergründe
+
Aus Asphalt gegossene Untergründe
+
Trockene Untergründe aus Gipsplatten
+
Fußböden aus Zement oder Anhydritestrich mit Fußbodenheizung
+
Fußböden mit in Kleber versenkten Heizmatten
+
Putze mit Unterputzheizung
+
Gipskartonplatten
+
Gipfaserplatten
+
Zementfaserplatten
+
Vorhandene Keramik- oder Steinfliesen („Fliese auf Fliese“)
+
Mit dem Untergrund fest verbundene Beton-Harzlacke
+
Fest mit dem Untergrund verbundene Beschichtungen aus Dispersions- und Ölfarben
+
Holzbohlenböden (Stärke >25mm)
+
Bodenflächen aus OSB/3- und OSB/4- und Spanplaten (Stärke > 25mm)
+
Wandflächen aus OSB/3- und OSB/4- und Spanplaten (Stärke > 18mm)
+
Wärme- und Schallschutzpaneele
+
Metall- und Stahlflächen
+
Kunststoffflächen
+

EIGENSCHAFTEN

ATLAS ULTRA GEOFLEX wird in Form einer trockenen Mischung aus Zement-Bindemitteln, Füllstoffen und speziell ausgewählten natürlichen und synthetischen Modifizierungsmitteln hergestellt.
Hochflexibel – Verformbarkeit S1.
Die große Flexibilität bei der Dicke der Kleberschicht (2 - 15 mm) erlaubt:
- das Verlegen von Belägen auf einer dünnen Kleberschicht auf glatten Untergründen,
- das Verlegen von Belägen auf einer dünnen Kleberschicht auf unebenen Untergründen nach vorheriger Glättung durch Auftrag einer Spachtelmasse
- das Verlegen von Belägen auf einer dicken Kleberschicht auf unebenen Untergründen ohne vorherige Glättung durch Auftrag einer Spachtelmasse.
Fliesen, auch großformatige Fliesen und Steinfliesen, haften sofort ohne zu verrutschen - so dass die Fliesen auch „von oben” verlegt werden können und beim Verlegen nicht gestützt werden müssen.
Stabilisiert großformatige Fliesen (auch von > 1m²) auf waagerechten Untergründen - die Fliesen sinken nicht in die Mörtelschicht ein.
Das Betreten und Verfugen des Fliesenbelags ist bereits nach 12 Stunden möglich - da der Abbinde- und Trocknungsprozess unter der Fliese schneller abläuft.

TECHNISCHE DATEN

Volumensdichte der Masse (nach dem Vermischen)
ca. 1,25 kg/dm³
Mischungsverhältnisse (Wasser / Trockenmischung)
0,27 – 0,36 l / 1 kg
1,35 – 1,80 l / 5 kg
6,75 – 9,00 l / 25 kg
Min./max. Schichtstärke des Mörtels
2 mm / 15 mm
Temperatur bei der Mörtelzubereitung sowie des Untergrundes und der Umgebung während der Arbeit
von +5°C bis +35°C
Reifen
5 Minuten
Verwendbarkeit
ca. 4 Stunden
Offene Zeit*
min. 30 Minuten
Korrekturzeit
20 Minuten
Begehbar/ Verfugen mit Zementfuge*
nach ca. 12 Stunden
Verfugen mit Epoxid-Fuge*
nach ca. 48 Stunden
Vollständige Belastung – Fußgängerverkehr*
nach ca. 3 Tagen
Vollständige Belastung – Fahrzeugverkehr*
nach ca. 14 Tagen
Vollständige Belastung unter Wasser – Schwimmbecken und Tank*
nach ca. 14 Tagen
Fußbodenheizung (erwärmte Oberfläche)*
nach ca. 14 Tagen
Die in der Tabelle angegebenen Zeiten werden für die Applikation bei 23°C und 55 % Feuchtigkeit empfohlen.

TECHNISCHE ANFORDERUNGEN

Das Produkt entspricht der Norm PN-EN 12004+A1:2012 für den Kleber der Klasse C2TE S1. Erklärung über Nutzeigenschaften Nr. 194/CPR.
CE
0767, 1614
PN-EN 12004 + A1:2012
(EN 12004:2007 + A1:2012)
Verformbarer Zementkleber für Fliesen
Klasse C2TE S1,
mit erhöhten Parametern, kleinerem Abfluss
und verlängerter offener Zeit
für den Innenbereich
und Außenbereich,
für Wände und Fußböden
Brandschutzklasse
A1
A1fl
Haftfähigkeit bei Dehnung - am Anfang
= 1,0 N/mm²
Beständigkeit – Haftfähigkeit nach:
- nach der thermischen Alterung
- nach dem Eintauchen im Wasser
- nach dem Einfrieren und Auftauen
 
= 1,0 N/mm²
= 1,0 N/mm²
= 1,0 N/mm²
Freisetzung/Gehalt gefährlicher Stoffe
siehe Sicherheitsdatenblatt
 Das Erzeugnis besitzt die Bescheinigung aus dem Bereich der Strahlenhygiene.

VERLEGEN VON FLIESEN

Vorbereitung des Untergrunds
Der Untergrund soll sein:
stabil – ausreichend tragfähig, beständig gegen Verformungen, ohne die Haftung verringernde Substanzen und vollständig abgebunden.
eben – die max. Kleberstärke beträgt 15 mm; Für den Ausgleich des Untergrundes können der ATLAS-Mörtel ZW 330 , die Fußbodenuntergründe ATLAS SMS, SAM oder POSTAR eingesetzt werden,
gereinigt – von Schichten, welche die Haftfähigkeit des Kleber schwächen könnten, insbesondere Staub, Schmutz, Kalk, Öle, Fette, Wachs, Resten von Öl- und Emulsionsfarben. Untergrund, der von Algen, Pilzen u.ä. bedeckt ist, mit dem Präparat ATLAS MYKOS reinigen.
grundiert mit einem der ATLAS-Präparate:
Zementuntergründe:
-  ATLAS UNI-GRUNT bzw. ATLAS UNI-GRUNT PLUS – Wenn die Aufnahmefähigkeit des Untergrundes übermäßig oder uneinheitlich ist.
-  ATLAS GRUNTO-PLAST – Wenn der Untergrund wenig aufnahmefähig ist bzw. mit den Schichten bedeckt ist, die die Haftfähigkeit verhindern.
Ausführliche Hinweise bezüglich der Vorbereitung des Untergrunds in Abhängigkeit von seiner Art.
ART DES UNTERGRUNDS
Verfahren
Neue Fußbodenuntergründe aus ATLAS POSTAR 80, ATLAS SMS 15 oder SMS 30
Minimale Aushärtezeit 24 Stunden; optimale Feuchte < 4 Gew.-%.
Neue Zement-Fußbodenuntergründe aus ATLAS POSTAR 20
Minimale Aushärtezeit 5 Tage; optimale Feuchte < 4 Gew.-%.
Sonstige Zementuntergründe
Minimale Aushärtezeit 28 Tage; optimale Feuchte < 4 Gew.-%. Mit ATLAS UNI-GRUNT oder ATLAS UNI-GRUNT PLUS grundieren.
Untergründe aus Anhydritestrich ATLAS SAM 55, SAM 100, SAM 150, SAM 200, SAM 500
Minimale Aushärtezeit 2-3 Wochen; optimale Feuchte < 0,5 Gew.-%. Mit ATLAS UNI-GRUNT oder ATLAS UNI-GRUNT PLUS grundieren. Wenn während des Trocknens ein weißer Belag auf der Oberfläche erscheint, muss dieser mechanisch durch Schleifen entfernt werden. Anschließend den Schleifstaub von der gesamten Fläche entfernen. Das Schleifen des Untergrunds beschleunigt den Trocknungsprozess.
Zement- und Anhydritestrich für Fußbodenheizungen
Vor dem Verlegen der Fliesen muss der Untergrund entsprechend aufgewärmt und mit ATLAS UNI-GRUNT oder ATLAS UNI-GRUNT PLUS grundiert werden.
Terrazzo
Die Oberfläche gründlich entfetten und im Falle von gebohnerten Terrazzoflächen die Deckschicht teilwiese oder vollständig entfernen und einen neuen Untergrund anlegen.
Wände aus Ziegelstein,  Silikat- oder Keramikhohlziegeln oder aus Porenbeton
Aus muss eine Ausgleichsschicht (Putz) aufgetragen werden. Das Verlegen direkt auf einer unverputzten Wand ist nur im Falle einer entsprechenden Maßtoleranz des Untergrunds möglich. In solch einem Fall ist die Vollverfugung der Wand (oder Ergänzung der Verfugung) sowie die Reparatur eventueller Löcher und Unebenheiten mithilfe von Fertigmassen erforderlich.
Mit ATLAS UNI-GRUNT grundieren.
Zement und Kalkzementputze aus ATLAS Fertigmörteln.
Aushärtung mindestens 3 Tage* pro Zentimeter Schichtdicke Feuchtigkeit < 4-Gew.-%.
Übrige Zement- und Kalkzementputze.
Aushärtezeit mindestens 7 Tage*. Mit ATLAS UNI-GRUNT grundieren.
Gipsputze.
Mit ATLAS UNI-GRUNT PLUS grundieren. Wenn der Gipsputz in einem feuchten Raum aufgetragen wird, muss er sorgfältig gegen den Einfluss der Feuchtigkeit geschützt werden. Wenn der Putz kurz- oder mittelfristig Wasserspritzern ausgesetzt ist, muss der Gipsputz mit einem die Beständigkeit gegen das Eindringen von Feuchtigkeit erhöhenden Mittel, z. B. ATLAS GRUNTO-PLAST behandelt werden. Im Falle einer noch stärker der Einwirkung von Feuchtigkeit ausgesetzten Umgebung muss unbedingt eine wasserdichte Beschichtung, z. B. aus ATLAS WODER E aufgetragen werden.
Untergründe mit einer Ausgleichsschicht aus dem Mörtel ATLAS ZW 330
Aushärtezeit mind. 5 Stunden bei einer Schichtstärke von 5 mm
Aushärtezeit mind. 10 Stunden bei einer Schichtstärke von 10 mm
Aushärtezeit mind. 20 Stunden bei einer Schichtstärke von 20 mm
Aushärtezeit mind. 48 Stunden bei einer Schichtstärke von über 20 mm
Untergründe mit einer Ausgleichsschicht aus dem Mörtel ATLAS ZW 50
Aushärtezeit mind. 12 Stunden bei einer Schichtstärke von 5 mm
Aushärtezeit mind. 24 Stunden bei einer Schichtstärke von 10 mm
Aushärtezeit mind. 3 Tage bei einer Schichtstärke von 20 mm
Betonuntergründe
Aushärtezeit mindestens 21 Tage; optimale Feuchtigkeit < 4 Gew.-%. Unbedingt alle Rückstände von Schalungsöl und anderen, die Haftung verschlechternden Substanzen entfernen. Löcher, Ausbrüche, Scharten usw. mit Massen aus dem System ATLAS BETONER füllen.
Betontanks, Prozesstanks und Schwimmbecken aus wasserundurchlässigem Beton
Betonuntergründe müssen abgeschliffen, sand- oder wassergestrahlt werden, um die Oberflächenporen zu öffnen.
Wassertanks, Schwimmbecken, Duschbecken etc., mit Dichtschlämmen oder Flüssigfolien abgedichtete Flächen
Falls erforderlich, die Abdichtungsschicht vorsichtig reinigen ohne sie zu beschädigen.
Untergründe aus Öl- und Lackfarben
Beschichtungen mit schwacher Haftung auf dem Untergrund müssen mechanisch entfernt werden. Stabile, gut mit dem Untergrund verbundene Untergründe abschleifen und entstauben; Untergründe aus Ölfarbe mit ATLAS GRUNTO-PLAST grundieren. Für die Glättung des Untergrunds verwendeten Gipsspachtel entfernen.
Untergründe aus Gussasphalt (gewalzt) und Magnesiaestriche
Sandstrahlen erforderlich.
Untergründe aus Holzdielen (Dicke > 25 mm), OSB-Platten oder Spanplatten (Dicke > 22 mm)
Die Untergründe müssen abgeschliffen, entstaubt und mit ATLAS GRUNTO-PLAST grundiert werden.
OSB-Platten und Holzdielenböden - das Schichtsystem muss so geplant und ausgeführt werden, dass Verformungen, die den Fliesenbelag zerstören würden, ausgeschlossen sind.
- Die Art der Platten prüfen – auf den Untergründen können Platten vom Typ OSB/3 und OSB/4 (nach PN-EN 300:2007) mit einer Mindeststärke von 25 mm verlegt werden, Wandbeläge müssen eine Mindeststärke von 18 mm haben.
- Die Stabilität der Beplankung auf der Tragkonstruktion prüfen. Die Platten dürfen sich unter dem Einfluss der aus der Nutzung hervorgehenden Belastungen nicht verziehen. Im Bedarfsfall eine zusätzliche versteifende Plattenschicht montieren,
- Die Oberfläche mithilfe von Schleifpapier mit einer Körnung von 40 - 60 abschleifen,
- Die Oberfläche vom Staub befreien,
- Zum Schutz der Platten vor Feuchtigkeit und zur Erhöhung der Haftung des Klebers eine Schicht Flüssigfolie ATLAS WODER W oder WODER E auftragen, Eventuell das Grundiermittel ATLAS GRUNTO-PLAST verwenden, um die Haftung zu erhöhen.
Vorhandene Keramik- oder Steinfliesen (nur im Innenbereich)
- Durch Abklopfen die Haftung der Fliesen auf dem Untergrund prüfen. Einzelne lose Fliesen unbedingt entfernen,
- Die Oberfläche der Fliesen gründlich reinigen und entfetten,
- Glasierte Fliesen mithilfe eines Schleifers mit Diamantscheibe mattieren,
- Die Oberfläche von Staub befreien,
- Das Grundiermittel ATLAS GRUNTO-PLAST auftragen.
Metall- und Stahlflächen
Reinigen und entrosten, mit einem geeigneten Mittel grundieren. Den frisch aufgetragenen Untergrund mit trockenem Quarzsand bestreuen.
Kunststoffflächen
Reinigen, abschleifen und mit ATLAS GRUNTO-PLAST grundieren. Um sicherzugehen, dass der Kleber auf Kunststoffuntergründen abbindet, vor dem Verlegen des Belags eine Haftprobe machen.
Wärme- und Schallschutzpaneele
Wenn die Fliesen mit einer netzverstärkten Mörtelschicht beschichtet sind, ist keine Vorbereitung des Untergrunds erforderlich.
Die in der Tabelle angegebenen Zeiten werden für die Verarbeitung bei 20 °C und einer Feuchtigkeit von 55 % empfohlen.
 
Vorbereitung des Mörtels
Das Material aus dem Sack in ein Behälter mit abgemessener Menge Wasser schütteln (Mischungsverhältnisse in den Technischen Daten angegeben) und mit einer Bohrmaschine mit Rühraufsatz solange mischen, bis eine einheitliche Konsistenz erreicht ist. Den angerührten Mörtel für 5 Minuten stehen lassen und danach erneut mischen. Den so vorbereiteten Mörtel während ca. 4 Stunden verbrauchen.
Auftragen des Mörtels
Den Mörtel ist mit einer glatten Stahlkelle aufzutragen, und danach gleichmäßig zu verteilen und zu profilieren (möglichst in einer Richtung). Dabei eine Zahnkelle verwenden. Es wird empfohlen, zuerst eine dünne Schicht Kleber auf dem Boden zu verreiben und anschließend eine dicke Kleberschicht auf dem Boden zu verteilen und mit einer Zahnkelle zu profilieren. Es wird empfohlen, die Zahnkelle möglichst nur in einer Richtung zu führen. An Wänden wird empfohlen, die Profilierung in senkrechter Richtung durchzuführen.
Verlegen von Fliesen
Nach dem Verteilen auf dem Untergrund behält der Kleber seine Eigenschaften ungefähr 30 Minuten bei (bei einer Temperatur von ca. 23 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 55 %). Innerhalb dieser Zeitspanne muss die Fliese angesetzt und gründlich angedrückt werden (die Berührungsfläche zwischen Fliese und Kleber muss gleichmäßig und so groß wie möglich sein - mindestens 2/3 der Fliesenfläche). Überschüssiger Kleber, der beim Andrücken der Fliesen aus den Fugen austritt, muss sofort entfernt werden.
Bei Fliesen, die auf dem Fußboden und im Außenbereich verlegt werden, wird empfohlen, dass der Kleber die gesamte Fliesenfläche bedeckt (falls erforderlich den Kleber auf dem Boden und auf der Unterseite der Fliese auftragen). Die Fugenbreite in Abhängigkeit von der Fliesengröße und den Nutzungsbedingungen muss eingehalten werden (Informationen finden Sie den Produktdatenblättern der ATLAS Fugen).
Korrigieren der Fliesenlage
Die angeklebte Fliese kann man während 20 Minuten nach dem Zudrücken noch mit leichten, horizontalen Bewegungen korrigieren (bei ca. 23 °C und 55 % Feuchtigkeit).
Verfugen und die Nutzung des Belags
Das Betreten der Fliesen und das Verfugen mit den Fugen aus dem ATLAS Fugensortiment ist möglich:
- für Fugen ATLAS ARTIS, ATLAS SCHMALL und DEKORFUGE - nach 12 Stunden nach dem Verlegen der Fliesen;
- für ATLAS EPOXID-FUGE - nach 48 Stunden nach dem Verlegen der Fliesen.
Die Nutzungsfestigkeit des Mörtels wird nach 3 Tagen erreicht (Informationen finden Sie im Produktdatenblatt). Die Dilatationsfugen zwischen den Fliesen und angrenzenden Wänden bzw. Sanitäranlagen müssen mit dem Sanitär-Silikon ATLAS SILTON S oder ATLAS ARTIS gefüllt werden.

VERBRAUCH

Die durchschnittlichen Verbrauchsangaben in der Tabelle gelten für ebene Untergründe. Bei unebenen Untergründen erhöht sich der Kleberverbrauch.
Größe der Fliesen
[cm]
Anwendungsort
Größe
der Kellenzähne
[mm]
Verbrauch
[kg/m2]
2 x 2
Wand
4
1,3
Fußboden
4
1,3
10 x 10
Wand
4
1,3
Fußboden
6
2,0
15 x 60
Wand
6
2,0
Fußboden
8
2,5
20 x 25
Wand
6
2,0
Fußboden
8
2,5
25 x 40
Wand
6
2,0
Fußboden
8
2,5
30 x 30
Wand
6
2,0
Fußboden
8
2,5
30 x 60
Wand
8
2,5
Fußboden
10
3,0
40 x 40
Wand
8
2,5
Fußboden
10
3,0
50 x 50
Wand
8
2,5
Fußboden
10
3,0
60 x 60
Wand
10
3,0
Fußboden
12
3,5
100 x 100
Wand
10
3,5
Fußboden
12
mit geraden Zähnen
4,6

WICHTIGE ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

·           Das Fließen des Klebers unter der Fliese wird durch die Zugabe des Zugabewassers im oberen Bereich der Mischungsverhältnisse, d. h. bei circa 0,36 l pro kg Trockenmasse der Mischung erreicht. Bei einer Zugabe einer Zugabewassermenge aus dem unteren Bereich der Mischungsverhältnisse, d. h. bei circa 0,27 l pro kg Trockenmasse der Mischung wird ein Fließen von Null erreicht.
·           Alle angegebenen Zeiten für die Unterbrechung der Verarbeitung, technischen Daten des Produkts usw. beziehen sich auf das Abbinden unter Normbedingungen, d. h. auf eine Temperatur von +23°C (+/-2°), und eine relative Luftfeuchtigkeit von 55% (+/- 5%) sowie die in der Norm PN-EN 1323 festgelegten Untergründe und Fliesen nach Norm PN-EN 176. Bei anderen Wärme- und Feuchtigkeitsbedingungen können sich die angegebenen Zeiten ändern.
·           Die Fliesen dürfen vor dem Verkleben nicht nass gemacht werden. Bei der Ermittlung der Stärke der Kleberschicht unter der zu verklebenden Verkleidung ist die geometrische Abweichung der Fliesenform, z.B. Verwindung der Ebene zu berücksichtigen.
·           Für das Verkleben von Fliesen, die in Berührung mit Grauzement ihre Farbe ändern können, empfiehlt es sich, die Kleber auf Basis von Weißzement-Bindemittel zu verwenden.
·           Vor dem Anbringen von Glaselementen muss eine Probe gemacht werden. Zu diesem Zweck eine Fliese auf den Untergrund kleben. Die Klebefläche sollte 60 % betragen (40 % der Fliese sollten keinen Kontakt mit dem Kleber haben). Nach 2-3 das Aussehen der Fliese überprüfen. Das Ergebnis ist gut, wenn an der Oberfläche der Fliese keine Farbunterschiede zwischen den Bereichen mit und ohne Kleberkontakt auftreten.
·           Offene Zeit ist – ab dem Zeitpunkt des Auftragen des Mörtels auf dem Untergrund, bis zum Verlegen von Fliesen – beschränkt. Damit überprüft werden kann, ob das Ankleben von Fliesen noch möglich ist, wird empfohlen einen Test durchzuführen. Man soll die Finger gegen den aufgetragenen Mörtel zudrücken. Wenn der Mörtel auf den Fingern bleibt, kann man die Fliesen noch ankleben. Wenn die Finger trocken bleiben, ist diese Klebeschicht zu entfernen und eine neue aufzutragen.
·           Die Werkzeuge sind mit sauberem Wasser, direkt nach der Verwendung des Mörtels zu reinigen. Schwer zu entfernbare Resten vom erhärtetem Mörtel werden mit dem ATLAS SZOP abgewaschen.
·           Enthält Zement. Kann die Atemwege reizen. Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere Augenschäden. Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Einatmen von Staub. Schutzhandschuhe / Schutzkleidung / Augenschutz / Gesichtsschutz tragen. Bei Kontakt mit der Haut (oder dem Haar): Alle beschmutzten, getränkten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen/duschen. Bei Hautreizung oder -ausschlag: Ärztlichen Rat einholen / ärztliche Hilfe hinzuziehen. Bei Kontakt mit den Augen: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Nach dem Sicherheitsdatenblatt handeln.
·           Den Kleber in dicht verschlossenen Säcken (am besten auf Paletten) in einer trockenen Umgebung befördern und aufbewahren. Vor Feuchtigkeit schützen. Die Aufbewahrungszeit des Mörtels unter Bedingungen, die den genannten Anforderungen entsprechen, beträgt 12 Monate (Foliensäcke) und 24 Monate (Aluminiumsäcke) ab dem Produktionsdatum, das auf der Verpackung angegeben ist. Die Menge des lösbaren Chrom (VI) in der fertigen Masse des Erzeugnisses = 0,0002%.
Herstellernummer: Nicht zu treffend
Marke: Atlas
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