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Atlas Geoflex C2TE (2-15mm) 25 kg

Atlas Geoflex C2TE (2-15mm) 25 kg

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EINMALIGE GEL-TECHNOLOGIE Bei der Rezeptur des Klebers ATLAS GEOFLEX wurde die... mehr

EINMALIGE GEL-TECHNOLOGIE

Bei der Rezeptur des Klebers ATLAS GEOFLEX wurde die innovative Silikatgel-Technologie eingesetzt. Silikatgel verfügt über eine außergewöhnliche Fähigkeit Wasser zu binden. Die Akkumulation des Zugabewassers sorgt für eine vollständige Hydratation des Zements, unabhängig von der Art des verlegten Belags. Durch den entsprechenden Wasserhaushalt, der für den Abschluss des Abbindeprozesses erforderlich ist, garantiert Gel-Kleber eine vollständige Haftung auf Untergründen mit unterschiedlicher Saugfähigkeit.
Durch die Nutzung der Silikatgel-Technologie bieten sich folgende Vorteile:
·       Möglichkeit des Klebens aller Arten von saugfähigen und nicht saugfähigen Belägen,
·       Möglichkeit der optimalen Anpassung der Konsistenz des Klebers an die individuellen Vorlieben und Anforderungen einer konkreten Anwendung, durch eine wesentlich höhere Flexibilität bei der Wasserdosierung im Vergleich zu herkömmlichen Klebern,
·       Vollständige Verteilung des Klebers unter den Fließen, wodurch die Haftung und Dauerhaftigkeit der Befestigung, insbesondere bei Außenanwendungen, verbessert wird,
·       Sicheres Kleben von Belägen auf einer direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzten Untergründen sowohl beim Verlegen der Fliesen als auch beim Abbinden der Klebemasse (z. B. auf Balkonen, Terrassen usw.).

ANWENDUNGSBEREICH

Verlegen von Keramik- und Steinfliesen
ARTEN DER VERLEGTEN FLIESEN
ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN
Keramikfliesen
+
Terrakotta
+
Steinzeug
+
Gegen Verfärbungen unempfindliche Fliesen aus Marmor/Naturstein*
+
Klinker
+
Stein
+
Keramikmosaik
+
Glasmosaik *
+
Glasfliesen *
+
Platten aus Beton / Zementmörtel
+
Glasiertes Steingut
 
ATLAS PLUS verwenden
Verbundplatten
Wärme- und Schallschutzpaneele
* im Zweifelsfall muss die Eignung durch Tests ermittelt werden.

Verlegen von kleinen, mittleren und großen Fliesen

 

FORMATE DER BELÄGE
ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN
Klein- und mittelformatige Fliesen ( < 0,1 m2)
+
großformatige Fliesen (< 0,25 m2)
+
großformatige Fliesen (> 0,25 m2 )
ATLAS PLUS verwenden
Slimfliesen

 

 Verlegen der Fliesen auf senkrechten und waagerechten Flächen im Innen- und Außenbereich

 

GEBÄUDE
ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN
Familiengebäude
+
Öffentlichegebäude, Bürogebäude
+
Handels- und Dienstleistungszentren
+
Religiöse Kultstätten
+
Industriegebäude und mehrstöckige Parkhäuser
ATLAS PLUS verwenden
Industrielager
Bau von Verkehrswegen
MONTAGE
ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN
Küchen, Badezimmer, Waschräume, Garagen
+
Terrassen, Balkons, Loggia
+
Duschenräume, Waschanlagen, mit großen Wassermengen gereinigte Räume
+
Verkehrsflächen
+
Gering beanspruchte Flächen (Eigenheime)
+
Mittelmäßig beanspruchte Flächen
+
Fassaden (darunter ETICS-Fassaden)
+
Hoch beanspruchte Flächen
ATLAS PLUS verwenden
Außentreppen
Industriebehälter, Schwimmbecken, Springbrunnen, Jacuzzi, Balneotechnik (ohne Einsatz aggressiver Chemikalien)
Trinkwasserbehälter
Saunen, SPA-Anlagen

 

 Verlegen von Fliesen auf normalen Untergründen

 

ART DES UNTERGRUNDS
ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN
Untergründe aus Zement und Zementmörtel
+
Anhydrit-Untergründe
+
Zement-, Kalkzement-, Gipsputze usw.
+
Wände aus Kammerbeton
+
Wände aus Ziegelstein oder Silikat-Hohlziegeln
+
Wände aus Ziegelstein oder Keramik-Hohlziegeln
+
Wände aus Gipsblöcken
+

 

 Verlegen von Fliesen auf verformbaren oder sog. schwierigen Untergründen

 

ART DES UNTERGRUNDS
ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN
Beton
+
Terrazzo
+
Elastische oder steife Hydroisolierungen, z. B. WODER S, WODER E, WODER W oder WODER DUO
+
Magnesium-Untergründe
+
Trockene Untergründe aus Gipsplatten
+
Fußböden aus Zement oder Anhydritestrich mit Fußbodenheizung
+
Fußböden mit in Kleber versenkten Heizmatten
+
Putze mit Unterputzheizung
+
Gipskartonplatten
+
Gipfaserplatten
+
Zementfaserplatten
+
Vorhandene Keramik- oder Steinfliesen („Fliese auf Fliese“) [nur im Innenbereich]
+
Mit dem Untergrund fest verbundene Beton-Harzlacke
+
Fest mit dem Untergrund verbundene Beschichtungen aus Dispersions- und Ölfarben
+
Mineralische, dispersive und reaktive Dichtbeschichtungen
+
Holzbohlenböden (Stärke >25mm)
+
Bodenflächen aus OSB/3- und OSB/4- und Spanplaten (Stärke > 25mm)
+
Wandflächen aus OSB/3- und OSB/4- und Spanplaten (Stärke > 18mm)
+
Wärme- und Schallschutzpaneele
+
Metall- und Stahlflächen
ATLAS PLUS verwenden
Kunststoffflächen
Aus Asphalt gegossene Untergründe

 

 Der Kleber ATLAS GEOFLEX kann ebenfalls zum Verspachteln der oben genannten normalen und schwierigen Untergründe verwendet werden.

EIGENSCHAFTEN

ATLAS GEOFLEX wird in Form einer trockenen Mischung aus Zement-Bindemitteln, Füllstoffen und speziell ausgewählten natürlichen und synthetischen Modifizierungsmitteln hergestellt.
Die große Flexibilität bei der Dicke der Kleberschicht (2 - 15 mm) erlaubt:
- das Verlegen von Belägen auf einer dünnen Kleberschicht auf glatten Untergründen,
- das Verlegen von Belägen auf einer dünnen Kleberschicht auf unebenen Untergründen nach vorheriger Glättung durch Auftrag einer Spachtelmasse
- das Verlegen von Belägen auf einer dicken Kleberschicht auf unebenen Untergründen ohne vorherige Glättung durch Auftrag einer Spachtelmasse.
Kein Abgleiten der Fliesen - wodurch die Fließen von oben nach unten verlegt werden können, ohne bei der Montage abgestützt werden zu müssen.
Das Betreten und Verfugen des Fliesenbelags ist bereits nach 12 Stunden möglich - da der Abbinde- und Trocknungsprozess unter der Fliese schneller abläuft.

TECHNISCHE DATEN

ATLAS GEOFLEX wird als trockene Mischung, bestehend aus Zementbindemittel, Zuschlagsstoffen sowie speziell zusammengesetzten modifizierten Mitteln von höchster Qualität produziert.
Volumensdichte der Masse (nach dem Vermischen)
ca. 1,60 kg/dm³
Mischungsverhältnisse (Wasser / Trockenmischung)
0,26 – 0,33 l / 1 kg
6,50 – 8,25 l / 25 kg
Min./max. Schichtstärke des Mörtels
2 mm / 15 mm
Temperatur bei der Mörtelzubereitung sowie des Untergrundes und der Umgebung während der Arbeit
von +5°C bis +35°C
Reifen
ca. 5 Minuten
Verwendbarkeit
ca. 4 Stunden
Offene Zeit*
min. 30 Minuten
Korrekturzeit
20 Minuten
Begehbar/ Verfugen*
nach ca. 12 Stunden
Vollständige Belastung – Fußgängerverkehr*
nach ca. 3 Tagen
Vollständige Belastung – Fahrzeugverkehr*
nach ca. 14 Tagen
Fußbodenheizung (erwärmte Oberfläche)*
nach ca. 14 Tagen
Die in der Tabelle angegebenen Zeiten werden für die Applikation bei 23°C und 55 % Feuchtigkeit empfohlen.

TECHNISCHE ANFORDERUNGEN

Das Produkt entspricht der Norm PN-EN 12004+A1:2012 für den Kleber der Klasse C2TE. Erklärung über Nutzeigenschaften Nr. 186/CPR.

CE
0767, 1614
PN-EN 12004 + A1:2012
(EN 12004:2007 + A1:2012)
Zementkleber für Fliesen
Klasse C2TE,
mit erhöhten Parametern, kleinerem Abfluss
und verlängerter offener Zeit
für den Innenbereich
und Außenbereich,
für Wände und Fußböden
Brandschutzklasse
A1
A1fl
Haftfähigkeit bei Dehnung - am Anfang
= 1,0 N/mm²
Beständigkeit – Haftfähigkeit nach:
- nach der thermischen Alterung
- nach dem Eintauchen im Wasser
- nach dem Einfrieren und Auftauen
 
= 1,0 N/mm²
= 1,0 N/mm²
= 1,0 N/mm²
Offene Zeit – Haftfähigkeit nach einer offener Zeit
nicht kürzer als 30 Minuten
= 0,5 N/mm²
Abfluss
= 0,5 mm
Freisetzung/Gehalt gefährlicher Stoffe
siehe Sicherheitsdatenblatt
Das Erzeugnis besitzt die Bescheinigung aus dem Bereich der Strahlenhygiene.

VERLEGEN VON FLIESEN

Vorbereitung des Untergrunds
Der Untergrund soll sein:
stabil – ausreichend tragfähig, beständig gegen Verformungen, ohne die Haftung verringernde Substanzen und vollständig abgebunden.
eben – die max. Kleberstärke beträgt 15 mm; Für den Ausgleich des Untergrundes können der ATLAS-Mörtel ZW 330 , die Fußbodenuntergründe ATLAS SMS, SAM oder POSTAR eingesetzt werden,
gereinigt – von Schichten, welche die Haftfähigkeit des Kleber schwächen könnten, insbesondere Staub, Schmutz, Kalk, Öle, Fette, Wachs, Resten von Öl- und Emulsionsfarben. Untergrund, der von Algen, Pilzen u.ä. bedeckt ist, mit dem Präparat ATLAS MYKOS reinigen.
grundiert mit einem der ATLAS-Präparate:
Zementuntergründe:
-  ATLAS UNI-GRUNT bzw. ATLAS UNI-GRUNT PLUS – Wenn die Aufnahmefähigkeit des Untergrundes übermäßig oder uneinheitlich ist.
-  ATLAS GRUNTO-PLAST – Wenn der Untergrund wenig aufnahmefähig ist bzw. mit den Schichten bedeckt ist, die die Haftfähigkeit verhindern.
Gipsputze und Anhydrit-Grundiermittel: Vor dem Fliesenverkleben müssen die Untergründe mit ATLAS UNI-GRUNT-Emulsion oder ATLAS GRUNTO-PLAST-Masse grundiert werden.
Ausführliche Hinweise bezüglich der Vorbereitung des Untergrunds in Abhängigkeit von seiner Art.

 

ART DES UNTERGRUNDS
Vorgehensweise
Neu ausgeführte Fußbodenuntergründe aus ATLAS POSTAR 80, ATLAS SMS 15 oder SMS 30
Minimale Aushärtzeit 24 Stunden; optimale Feuchtigkeit < 4 Gew.-%.
Neu ausgeführte Zement-Fußbodenuntergründe aus ATLAS POSTAR 20
Minimale Aushärtzeit 3 Tage; optimale Feuchtigkeit < 4 Gew.-%.
Sonstige Zementuntergründe
Minimale Aushärtzeit 28 Tage; optimale Feuchtigkeit < 4 Gew.-%. Mit ATLAS UNI-GRUNT oder ATLAS UNI-GRUNT PLUS grundieren.
Untergründe aus Anhydritestrich ATLAS SAM 55, SAM 100, SAM 150, SAM 200 und SAM 500
Minimale Aushärtzeit 2-3 Wochen; optimale Feuchtigkeit < 0,5 Gew.-%. Mit ATLAS UNI-GRUNT oder ATLAS UNI-GRUNT PLUS grundieren. Wenn während des Trocknens ein weißer Belag auf der Oberfläche erscheint, muss dieser mechanisch durch Schleifen entfernt werden. Anschließend den Schleifstaub von der gesamten Fläche entfernen. Das Schleifen des Untergrunds beschleunigt den Trocknungsprozess.
Zement- und Anhydritestrich für Fußbodenheizungen
Vor dem Verlegen der Fliesen muss der Untergrund entsprechend aufgewärmt und mit ATLAS UNI-GRUNT oder ATLAS UNI-GRUNT PLUS grundiert werden.
Terrazzo
Die Oberfläche gründlich entfetten und im Falle von gebohnerten Terrazzoflächen die Deckschicht teilwiese oder vollständig entfernen und einen neuen Untergrund ausführen.
Wände aus Ziegelstein oder Silikat-, Keramikhohlziegeln oder aus Kammerbeton
Aus muss eine Ausgleichsbeschichtung (Putz) aufgetragen werden. Das Verlegen direkt auf einer unverputzten Wand ist nur im Falle einer entsprechenden Maßtoleranz des Untergrunds möglich. In solch einem Fall ist die Ausführung der Wand mit vollständiger Fuge (oder Ergänzung der Verfugung) sowie die Reparatur eventueller Löcher und Unebenheiten mithilfe von Fertigmassen erforderlich.
Mit ATLAS UNI-GRUNT grundieren.
Zement und Zement-Kalkputze aus ATLAS Fertigputzmassen.
Aushärtung mindestens 3 Tage* pro Zentimeter Schichtdicke Feuchtigkeit < 4-Gew.-%.
Übrige Zement- und Kalkzementputze.
Aushärtzeit mindestens 7 Tage*. Mit ATLAS UNI-GRUNT grundieren.
Gipsputze.
Mit ATLAS UNI-GRUNT grundieren. Wenn der Gipsputz in einem feuchten Raum aufgetragen wird, muss er sorgfältig gegen den Einfluss der Feuchtigkeit geschützt werden. Wenn der Putz kurz- oder mittelfristig Wasserspritzern ausgesetzt ist, muss der Gipsputz mit einem die Beständigkeit gegen das Eindringen von Feuchtigkeit erhöhenden Mittel, z. B. ATLAS GRUNTO-PLAST behandelt werden. Im Falle einer noch stärker der Einwirkung von Feuchtigkeit ausgesetzten Umgebung muss unbedingt eine wasserdichte Beschichtung, z. B. aus ATLAS WODER E aufgetragen werden.
Betonuntergründe
Aushärtzeit mindestens 21 Tage; optimale Feuchtigkeit < 4 Gew.-%. Unbedingt alle Rückstände von Schalöl und anderen, die Haftung verschlechternden Substanzen entfernen. Löcher, Ausbrüche, Scharten usw. mit Massen aus dem System ATLAS BETONER füllen.
Untergründe aus Öl- und Lackfarben
Beschichtungen mit schwacher Haftung auf dem Untergrund müssen mechanisch entfernt werden. Stabile, gut mit dem Untergrund verbundene Untergründe abschleifen und entstauben; Untergründe aus Ölfarbe mit ATLAS GRUNTO-PLAST grundieren. Für die Glättung des Untergrunds verwendeten Gipsspachtel entfernen.
OSB-Platten und Holzdielenböden - das aus verschiedenen Schichten ausgeführte System muss so geplant und ausgeführt sein, dass eine die Zerstörung der Fliesen verursachende Verformung nicht möglich ist.
- Den Typ der verwendeten Platten prüfen: OSB/3 und OSB/4 (nach PN-EN 300:2007) mit einer Stärke von mindestens 25 mm. Für Wände ist eine Plattenstärke von mindestens 18 mm erforderlich,
- Die Stabilität der Beplankung auf der Tragkonstruktion prüfen. Die Platten dürfen sich unter dem Einfluss der aus der Nutzung hervorgehenden Belastungen nicht verziehen. Im Bedarfsfall eine zusätzliche versteifende Plattenschicht montieren,
- Die Oberfläche mithilfe von Schleifpapier mit einer Körnung von 40 - 60 überschleifen,
- Die Oberfläche vom Staub befreien,
- Zum Schutz der Platten vor Feuchtigkeit und zur Erhöhung der Haftung des Klebers eine Schicht Flüssigfolie ATLAS WODER W oder WODER E auftragen, Eventuell das Grundiermittel ATLAS GRUNTO-PLAST verwenden, um die Haftung zu erhöhen.
Vorhandene Keramik- oder Steinfliesen (nur im Innenbereich)
- Durch Abklopfen die Haftung der Fliesen auf dem Untergrund prüfen. Einzelne lose Fliesen unbedingt entfernen,
- Die Oberfläche der Fliesen gründlich reinigen und entfetten,
- Glasierte Fliesen mithilfe eines Schleifers mit Diamantscheibe mattieren,
- Die Oberfläche vom Staub befreien,
- Das Grundiermittel ATLAS GRUNTO-PLAST auftragen.
Wärme- und Schallschutzpaneele
Wenn die Fliesen mit einer netzverstärkten Mörtelschicht beschichtet sind, ist keine Vorbereitung des Untergrunds erforderlich.
Die in der Tabelle angegebenen Zeiten werden für die Verarbeitung bei 20 °C und einer Feuchtigkeit von 50 % empfohlen.

 

Vorbereitung des Mörtels
Das Material aus dem Sack in ein Behälter mit abgemessener Menge Wasser schütteln (Mischungsverhältnisse in den Technischen Daten angegeben) und mit einer Bohrmaschine mit Rühraufsatz solange mischen, bis eine einheitliche Konsistenz erreicht ist. Den angerührten Mörtel für 5 Minuten stehen lassen und danach erneut mischen. Den so vorbereiteten Mörtel während ca. 4 Stunden verbrauchen.
Auftragen des Mörtels
Den Mörtel ist mit einer glatten Stahlkelle aufzutragen, und danach gleichmäßig zu verteilen und zu profilieren (möglichst in einer Richtung). Dabei eine Zahnkelle verwenden. Es wird empfohlen, zuerst eine dünne Schicht Kleber auf dem Boden zu verreiben und anschließend eine dicke Kleberschicht auf dem Boden zu verteilen und mit einer Zahnkelle zu profilieren. Es wird empfohlen, die Zahnkelle möglichst nur in einer Richtung zu führen. An Wänden wird empfohlen, die Profilierung in senkrechter Richtung durchzuführen.
Verlegen von Fliesen
Nach dem Verteilen auf dem Untergrund behält der Kleber seine Eigenschaften ungefähr 30 Minuten bei (bei einer Temperatur von ca. 23 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 55 %). Innerhalb dieser Zeitspanne muss die Fliese angesetzt und gründlich angedrückt werden (die Berührungsfläche zwischen Fliese und Kleber muss gleichmäßig und so groß wie möglich sein - mindestens 2/3 der Fliesenfläche). Überschüssiger Kleber, der beim Andrücken der Fliesen aus den Fugen austritt, muss sofort entfernt werden.
Bei Fliesen, die auf dem Fußboden und im Außenbereich verlegt werden, wird empfohlen, dass der Kleber die gesamte Fliesenfläche bedeckt (falls erforderlich den Kleber auf dem Boden und auf der Unterseite der Fliese auftragen). Die Fugenbreite in Abhängigkeit von der Fliesengröße und den Nutzungsbedingungen muss eingehalten werden (Informationen finden Sie den den Produktdatenblättern der ATLAS Fugen).
Korrigieren der Fliesenlage
Die angeklebte Fliese kann man während 20 Minuten nach dem Zudrücken noch mit leichten, horizontalen Bewegungen korrigieren (bei ca. 23 °C und 55 % Feuchtigkeit).
Verfugen und die Nutzung des Belags
Das Betreten der Fliesen und das Verfugen mit den Fugen aus dem ATLAS Fugensortiment ist 12 Stunden nach dem Verlegen der Fliesen möglich. Die Nutzungsfestigkeit des Mörtels wird nach 3 Tagen erreicht (Informationen finden Sie im Produktdatenblatt). Die Dilatationsfugen zwischen den Fliesen und angrenzenden Wänden bzw. Sanitäranlagen müssen mit dem Sanitär-Silikon ATLAS SILTON S oder ATLAS ARTIS gefüllt werden.

VERBRAUCH

Für die vollständige Füllung des Raumes unter der Fliese werden durchschnittlich ca. 1,5 kg Trockenmischung / 1 m² /auf je 1 mm  Klebeschicht verbraucht. Dies hängt davon ab, wie eben der Untergrund sowie die Unterseite der Fliese sind.
Fliesengröße
Größe
der Kellenzähne
[mm]
Stärke
der Klebschicht
[mm]
2/3 der Ausfüllung
[kg/m²]
Vollgefüllt
[kg/m²]
Mosaik bis 2 × 2 cm
4.0
2.0
min. 2.0
min. 3.0
Kleinformatige Fliesen
bis 10 × 10 cm
= 6.0
2.0÷2.5
min. 2.0
min. 3.0
Mittelformatige Fliesen
bis 30 × 30 cm
= 8.0
3.0÷3.5
min. 3.0
min. 4.5
Großformatige Fliesen
bis 50 × 50 cm
= 10.0
4.0÷4.5
min. 4.0
min. 6.0

WICHTIGE ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

Das Fließen des Klebers unter der Fliese wird durch die Zugabe des Zugabewassers im oberen Bereich der Mischungsverhältnisse, d. h. bei circa 0,33 l pro kg Trockenmasse der Mischung erreicht. Bei einer Zugabe einer Zugabewassermenge aus dem unteren Bereich der Mischungsverhältnisse, d. h. bei circa 0,26 l pro kg Trockenmasse der Mischung wird ein Fließen von Null erreicht.
· Beim Verlegen von Belägen auf Terrassen sollte der Untergrund durch Dehnfugen in Abschnitte von max. 3 x 3 m unterteilt werden. Die Dehnungsabschnitte des Untergrunds können auf 25 m² vergrößert werden, vorausgesetzt im Belag selbst werden Zwangsfugen angelegt (es empfiehlt sich die Unterteilung des Belags in mind. 4 Abschnitte von je 9 m² Größe). Bei der Bestimmung der Dehnungsabschnitte ist darauf zu achten, dass das Verhältnis der kürzeren Seite zur längeren im Bereich 1:1 – 1:2 liegt. Die Dehnfugen im Untergrund müssen dann auf den Belag übertragen und mit Silikon ATLAS ARTIS abgedichtet werden. Auch Zwangsfugen sollten mit Silikon ATLAS ARTIS abgedichtet werden. Die minimale Stärke des Klebers nach dem Andrücken der Fliese muss 4 mm betragen. Der Kleber muss den gesamten Raum zwischen der Fliese und dem Untergrund ausfüllen.
· Alle angegebenen Zeiten für die Unterbrechung der Verarbeitung, technischen Daten des Produkts usw. beziehen sich auf das Abbinden unter Normbedingungen, d. h. auf eine Temperatur von +23°C (+/-2°), und eine relative Luftfeuchtigkeit von 55% (+/- 5%) sowie die in der Norm PN-EN 1323 festgelegten Untergründe und Fliesen nach Norm PN-EN 176. Bei anderen Wärme- und Feuchtigkeitsbedingungen können sich die angegebenen Zeiten ändern.
· Die Fliesen dürfen vor dem Verkleben nicht nass gemacht werden. Bei der Ermittlung der Stärke der Kleberschicht unter der zu verklebenden Verkleidung ist die geometrische Abweichung der Fliesenform, z.B. Verwindung der Ebene zu berücksichtigen.
· Für das Verkleben von Fliesen, die in Berührung mit Grauzement ihre Farbe ändern können, empfiehlt es sich, die Kleber auf Basis von Weißzement-Bindemittel zu verwenden.
· Wenn die Fliesen auf schwachen Untergründen befestigt werden, mit einer Tragfähigkeit, die schwer zu bestimmen ist (Bsp. stauberzeugende Untergründe, schwer zu reinigende) wird empfohlen, eine Probe der Haftfähigkeit durchzuführen, die darin besteht, die Fliese anzukleben und nach 48 Stunden die Klebefestigkeit zu prüfen.
· Offene Zeit ist – ab dem Zeitpunkt des Auftragen des Mörtels auf dem Untergrund, bis zum Verlegen von Fliesen – beschränkt. Damit überprüft werden kann, ob das Ankleben von Fliesen noch möglich ist, wird empfohlen einen Test durchzuführen. Man soll die Finger gegen den aufgetragenen Mörtel zudrücken. Wenn der Mörtel auf den Fingern bleibt, kann man die Fliesen noch ankleben. Wenn die Finger trocken bleiben, ist diese Klebeschicht zu entfernen und eine neue aufzutragen.
· Die Werkzeuge sind mit sauberem Wasser, direkt nach der Verwendung des Mörtels zu reinigen. Schwer zu entfernbare Resten vom erhärtetem Mörtel werden mit dem ATLAS SZOP abgewaschen.
· Enthält Zement. Kann die Atemwege reizen. Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere Augenschäden. Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Einatmen von Staub. Schutzhandschuhe / Schutzkleidung / Augenschutz / Gesichtsschutz tragen. Bei Kontakt mit der Haut (oder dem Haar): Alle beschmutzten, getränkten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen/duschen. Bei Hautreizung oder -ausschlag: Ärztlichen Rat einholen / ärztliche Hilfe hinzuziehen. Bei Kontakt mit den Augen: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Nach dem Sicherheitsdatenblatt handeln.
· Den Kleber in dicht verschlossenen Säcken (am besten auf Paletten) in einer trockenen Umgebung befördern und aufbewahren. Vor Feuchtigkeit schützen. Die Aufbewahrungszeit des Mörtels unter Bedingungen, die den genannten Anforderungen entsprechen, beträgt 12 Monate ab dem Produktionsdatum, das auf der Verpackung angegeben ist. Die Menge des lösbaren Chrom (VI) in der fertigen Masse des Erzeugnisses = 0,0002%.
Herstellernummer: Nicht zu treffend
Marke: Atlas
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